AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

proWiss Wissenschaftsberatung
Priv.-Doz. Dr. Reinhard Klein-Arendt & Dr. Birte Kathage GbR
(Stand: Mai 2018)

§ 1 Geltungsbereich
proWiss erbringt alle Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

§ 2 Vertragsgrundlagen
Alle folgenden Geschäftsbedingungen sind bindend. Anderslautende Vereinbarungen sind jedoch bei Vertragsabschluss möglich. Sofern der/die Auftraggeber*in individuelle Vorgaben vereinbaren möchte, hat er/sie diese schriftlich niederzulegen. Sie werden erst durch Gegenzeichnung seitens proWiss wirksam.

§ 3 Aufgabenteilung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer (im folgenden proWiss genannt)
proWiss begleitet das Projekt / die Veranstaltung des/der Auftraggebers*in im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit in jeder gewünschten Phase beratend, unterstützend und unterrichtend. Um proWiss die gewünschte professionelle Arbeit zu ermöglichen, wird der/die Auftraggeber*in alle diesbezüglichen Fragen seitens der Auftragnehmerin über sein/ihr Vorhaben möglichst rechtzeitig, vollständig und zutreffend beantworten. In diesem Rahmen wird der/die Auftraggeber*in die Auftragnehmerin auch ungefragt über solche Umstände informieren, die für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung von Bedeutung sind. Der/die Auftraggeber*in hat dafür Sorge zu tragen, dass der Auftragnehmerin alle für die Ausführung ihrer Tätigkeit notwendigen Unterlagen und Rahmenbedingungen rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dies gilt auch für die entsprechende Berücksichtigung von Vorgängen und Umständen, die erst während der Tätigkeit der Auftragnehmerin bekannt werden. Jedwede Unterlagen sind dem/der Auftraggeber*in ausschließlich in Kopie vorzulegen.
Die Länge des Vertragszeitraums bleibt individuellen Absprachen vorbehalten. Das beiderseitige Recht zur außerordentlichen – auch fristlosen –  Kündigung bleibt unberührt. Die Kündigung bedarf der Schriftform. Für die bis zum Zugang einer vorzeitigen Kündigung erbrachten Leistungen der Auftragnehmerin zahlt der/die Auftraggeber*in das vereinbarte Honorar.
§ 4 Vergütung und Zurückbehaltungsrecht
Kostenpflichtig sind sämtliche Tätigkeiten, die proWiss für den/die Auftraggeber*in erbringt. 75% der vertraglich vereinbarten Summe sind bei Vertragsabschluss fällig, die Restsumme bei Vertragsende oder nach Leistungserbringung durch proWiss. Soweit nicht gesondert ausgewiesen, ist die gesetzliche Mehrwertsteuer eingeschlossen.
Die Zahlungsfrist beträgt 7 Tage. Für Mahnungen nach Fälligkeit berechnet proWiss 5,00 EUR Mahnaufwand. Die Geltendmachung von Schadenersatz wegen Verzug behält sich proWiss vor. Erfordert der Auftrag des/der Auftragnehmer*in finanzielle Vorleistungen, sind angemessene Abschlagszahlungen zu leisten, die vertraglich zu vereinbaren sind. Vor Zahlung von 75% der vertraglich vereinbarten Summe ist proWiss zu keiner Tätigkeit verpflichtet.
Bei Absage von Veranstaltungen von Seiten des/der Auftraggeberin bis 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn sind 50% des vereinbarten Honorars zuzüglich Mehrwertsteuer als Ausfallhonorar fällig. Erfolgt die Absage innerhalb dieser 30 Kalendertage vor Veranstaltungsbeginn, so ist der volle Honorarbetrag zuzüglich Mehrwertsteuer fällig.
Ein Rechtsanspruch auf die Überlassung des Vortragsmanuskripts, der Präsentationsdatei und der Handouts besteht nicht. Diesbezügliche individuelle Absprachen sind möglich. Die technische Aufzeichnung einer Veranstaltung durch den/die Veranstalter*in bedarf der Zustimmung von proWiss.
Die Manuskripte, Präsentationen und Handouts unterliegen dem Urheberrecht zum Schutz des geistigen Eigentums. Das ausschließliche Nutzungsrecht liegt und verbleibt bei der Urheberin (proWiss).
§ 5 Sonderleistungen
Soweit vorher mit dem/der Auftraggeber*in abgesprochen, ist proWiss berechtigt, die zur Auftragserfüllung notwendigen Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des/der Auftraggebers*in zu bestellen. Der/die Auftraggeber*in verpflichtet sich in diesem Fall, proWiss eine entsprechende Vollmacht zu erteilen.
§ 6 Haftungsausschluss und Gewährleistung
proWiss haftet nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, insgesamt jedoch nur bis zur Höhe des Rechnungsbetrages. Die Haftung für Mangelfolgeschäden wird ausgeschlossen. proWiss verpflichtet sich, den Auftrag in allen Phasen mit größter Sorgfalt auszuführen und zwar termin- und fristgerecht. proWiss haftet jedoch nicht für Schäden, Ausfall oder Verzögerungen, die durch höhere Gewalt, Streiks, behördliche Anordnungen oder technische Störungen entstanden sind. Ferner wird keine Haftung für Fehler oder Verzögerungen übernommen, die von dem/der Auftraggeber*in durch falsche, unvollständige oder nicht rechtzeitig zur Verfügung gestellte Informationen, Unterlagen oder Rahmenbedingungen verursacht werden. proWiss übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit wissenschaftlicher Hypothesen, Theorien, Methoden und Ergebnisse in den wissenschaftlichen Texten oder Forschungsanträgen, die Gegenstand der Beratung sind. proWiss übernimmt keine Haftung für Copyright-Verletzungen durch den/die Auftraggeber*in, die etwa durch die fehlende Kennzeichnung von Fremdtexten begangen werden. Sollte der/die Auftraggeber*in eine solche Verletzung begehen, stellt er/sie proWiss von allen Ersatzansprüchen Dritter frei. proWiss haftet aufgrund von Beratungsleistungen oder empfohlenen Maßnahmen nicht für den Erfolg eines Projektes, wie z.B. die Bewilligung von Förderanträgen, die Zulassung zum Prüfungsverfahren, oder die mindestens ausreichende Benotung einer wissenschaftlichen Arbeit. Beanstandungen der Arbeit von proWiss sind innerhalb von 10 Tagen nach Ablauf des Vertrages geltend zu machen. Danach gilt der Vertrag als erfüllt.
§ 7 Datenschutz und Hinweise zur Datenverarbeitung
proWiss erhebt im Rahmen der Abwicklung von Verträgen Daten des/der Auftraggebers*in.  proWiss berücksichtigt dabei insbesondere die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und der Datenschutzgrundverordnung.
proWiss verpflichtet sich, fachliche Informationen des/der Auftraggebers*in, den Inhalt von Beratungsgesprächen sowie mündliche und schriftliche Ergebnisse derselben absolut vertraulich zu behandeln. proWiss erhebt, verarbeitet oder nutzt Bestands- und Nutzungsdaten des/der Auftraggebers*in nur, soweit dies für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung, Änderung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses sowie für die Inanspruchnahme und Abrechnung der Dienstleistungen von proWiss erforderlich ist (Bestandsdaten). Dies erfolgt auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, der die Verarbeitung von Daten zur Erfüllung eines Vertrags oder vorvertraglicher Maßnahmen gestattet. Die Daten des/der Auftraggebers*in werden nach Abschluss des Auftrags oder der Beendigung der Geschäftsbeziehung gelöscht. Gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt.
Personenbezogene Daten über die Inanspruchnahme der Internetseiten von proWiss (Nutzungsdaten) erhebt, verarbeitet und nutzt proWiss nur, soweit dies erforderlich ist, um dem/der Nutzer*in die Inanspruchnahme des Dienstes zu ermöglichen.
Ohne die Einwilligung des/der Auftraggebers*in wird proWiss Daten des/der Auftraggebers*in nicht für Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung nutzen.
Die/der Auftraggeber*in hat im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen jederzeit das Recht auf vollständige und unentgeltliche Auskunft über die gespeicherten personenbezogenen Daten, deren Herkunft und Empfänger und den Zweck der Datenverarbeitung und ggf. ein Recht auf Berichtigung, Sperrung oder Löschung dieser Daten.
§ 8 Schlussbestimmungen
Die Preisliste von proWiss ist Teil der Allgemeinen Geschäftsbedingungen, sofern nicht individuelle Tarife vereinbart werden. Erfüllungsort ist Köln am Rhein. Alle Erklärungen der Vertragsparteien können auch mittels Telefax oder E-Mail übersandt werden. Dies gilt auch für Rechnungen. Die Unwirksamkeit einer der vorstehenden Bedingungen berührt die Geltung der übrigen Bedingungen nicht.